19. - 21. November 2026

im Kongresszentrum Villach

AIC 2026 Jahrestagung der ÖGARI

„Effizienz trifft Exzellenz – Der Mensch im Mittelpunkt“

19. bis 21. November 2026 Kongresszentrum Villach


Das Kongressprogramm finden Sie hier: Kongressprogramm

Frühzeitige Buchung Ihres Hotels hier möglich: Buchungslink

ÖGARI-Medienpreis 2024: zu den Preisträger:innen
Fotos der Preisträger:innen

AIC 2025 RÜCKBLICK: zu den Preisträger:innen
Fotos der Preisträger:innen

Die Mediathek zum AIC 2025 ist auf Anfrage für Teilnehmer:innen unter office@oegari.at verfügbar.

JUNGE ANÄSTHESIE 
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Hier die Presseinformationen zum Download: 
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 PRESSEINFORMATION ÖGARI MEDIENPREISE 

Führung: Ästhetisches und Anästhetisches im Josephinum neu!
Das 1785 unter seinem Namensgeber Joseph II. als medico-chirurgische Akademie eröffnete Palais von Canevale ist das Kernstück der österreichischen Medizingeschichte. Der Gründungspräsident der Anästhesiegesellschaft, Otto Mayrhofer, stellte eine Anästhesiesammlung zusammen, die bis zum Hausumbau zahlreiche Besucher anlockte. Seit der Neueröffnung 2022 durch Christiane Druml ist mehr Phantasie gefragt, wenn man die Geschichte unseres Faches nicht erst seit 1847 verfolgen will. Terminanfrage & Kontakt: office@oegari.at

Das Anästhesiemuseum der ÖGARI finden unter folgenden Link: www.anaesthesiemuseum.at 

Gertraud Herold

Voriges Jahr konnten wir an dieser Stelle berichten, dass Gertraud Herold geb. Kranner, eine Pionierin der österreichischen Anästhesie ihren hundertsten Geburtstag feierte. Nun ist Sie am 3.Mai 2026 im Kreise ihrer Familie von uns gegangen. Schon als Absolventin des Realgymnasiums Rahlgasse hatte Sie Ihren Beitrag zu den Anstrengungen des 2.Weltkriegs zu leisten, kam dadurch früh mit der Technik in Berührung, wobei sie allerdings bei der Reparatur eines Funkgerätes das Endglied eines Daumens verlor. Solche Verletzungen haben auch schon andere junge Mediziner gehindert, Chirugen/innen zu werden, aber sie haben auch dem damals jungen technischen Fach Anästhesiologie geschickte Mitglieder beschert. Dieses stellte auch für Gertraud, die 1951 in Wien promoviert wurde, eine Gelegenheit zur innovativen Berufswahl dar, nachdem Otto Mayrhofer 1952 die Möglichkeit einer diesbezüglichen Fachausbildung geschaffen hatte. Nach Ergänzung ihrer Kompetenzen in Basel und London erlangte sie die Facharztqualifikation und nahm 1959 eine Stelle am Krankenhaus Mistelbach an. Der Weg dorthin führten sie auch wie die Chirurgen Otto Bsteh und Ernst Schima, die von der Wiener chirurgischen Universitätsklinik kamen und nicht nur prominente Fachvertreter waren, sondern den neuen Strömungen wie Notfallmedizin, Blutbankwesen und Intensivtherapie im eigenen Interesse sehr aufgeschlossen waren in dieses renommierte niederösterreichische Krankenhaus. Selbstverständlich wurde Gertraud Herold Mitglied der österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie und Reanimation, wie diese damals hieß und war, als sie in Mistelbach 1974 Primaria wurde, eine der wenigen weiblichen Mitglieder dieser Zunft, der Gründungsvorstand war ja 1951 eine reine Männergesellschaft gewesen. Also eröffnete sie 1973 ein Intensivzimmer sowie eine Blutbank, die der vielbeschäftigten Unfallabteilung zugutekam. Nach zahllosen Einsätzen der Notfallwägen wurde sie zur Kolonnenführerin des Roten Kreuzes ernannt. Nach dem Übertritt in den Ruhestand 1990 ernannte die ÖGARI Gertraud Herold zu ihrem Ehrenmitglied. Diese Gesellschaft wird ihrer Vorkämpferin stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Wien im Mai 2026                                Franz X.Lackner

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Wahlkommission hat nach Sichten des Ergebnisses der elektronischen Wahl

Univ.-Prof. Dr. Barbara Sinner, MBA: Porträt

zur neuen Präsidentin elect erklärt.

Ich möchte im Namen aller ÖGARI Mitglieder Frau Univ.-Prof. Dr. Barbara Sinner ganz herzlich gratulieren!

Ebenfalls möchte ich mich bei der Wahlkommission, Prim. Assoc. Prof. Dr. Christoph Hörmann und dem ÖGARI Büro für den Mehraufwand des 2. Wahldurchgangs bedanken.

Mit herzlichen Grüßen

Michael Zink
Präsident 2025-2027

Protokoll der Wahlkommission
 

 

 

Hier das Interview zum Download:

Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Zink ist neuer Präsident der Ögari

Hier die Presseinformation zum Download:

PRESSEMELDUNG

Otto Mayrhofer Gründungspräsident der ÖGARI stirbt mit 103 Jahren

Geboren in Wien am 2.11.1920 absolviert Mayrhofer das humanistische Gymnasium in Baden.

Pomotion zum Dr.med. 1944 in Wien, sodann am AKH Ausbildung an der Internen, der Chirurgie und der Pathologie.

Auslandsaufenthalte 1947 in England und 1949 an der Columbia University in New York unter Virginia Apgar und Manny Papper, abgeschlossen mit der Fellowship des American College of Anesthesia, später erlangte er auch die Fellowship des Royal College in England.

Am  19. September 1951 wird Mayrhofer im Hörsaal der 2. Chir. Klinik zum ersten Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Anästhesiologie gewählt, 1955 als erster Dozent für Anästhesiologie an der Universität Wien habilitiert, 1961 Vorstand des neugeschaffenen Institutes für Anästhesiologie welches 1978 am AKH unter Einbeziehung der Intensivmedizin Klinikstatus erlangte.

Otto Mayrhofer, Aufnahme von 1974

Mayrhofer begründete mit Frey und Hügin die erste deutschsprachige Fachzeitschrift „Der Anästhesist“ und gab 1955 das Lehrbuch der Anästhesiologie im Springer-Verlag heraus.                                                                                              

Nach Mitwirkung bei der Gründung der World Federation of Anaesthesia wurde er 1964 Sekretär und 1971-76 Präsident dieser Gesellschaft. Fachlich hatte er als einer der Ersten 1951 auch unter Einsatz von Selbstversuchen Succinylcholin (Lysthenon) zur Zulassung verholfen. Mayrhofer übte zahlreiche Funktionen aus, so war er lange Jahre Präsident der Wiener Medizinischen Akademie und Vizedekan der medizinischen Fakultät.

Seine sonstigen Funktionen, Ehrendoktorate und Veröffentlichungen sind zu zahlreich, um hier aufgezählt werden zu können.

Vor seiner Emeritierung 1991 war Mayrhofer in die Planung des neuen Wiener AKH intensiv eingebunden und konnte im experimentellen und intensivmedizinischen Bereich dem Fache zahlreiche Wirkungsstätten sichern.

Mayrhofer war bis zu seinem Tod am 21. Juni 2024 mit seiner Gesellschaft, seinem Kind wie er sich ausdrückte, eng verbunden, diese wird das Andenken ihres Gründers stets in Ehren halten.

FX Lackner, 5.7.24

Flyer für Nachwuchsanästhesistinnen und -anästhesisten

Aktuelle Themen

Nachruf auf Dr. univ. med. Wolfgang Petricek

Wir nehmen Abschied von unserem Freund und Kollegen Dr. univ. med. Wolfgang Petricek, Facharzt für Anästhesiologie und Allgemeine Intensivmedizin, der am 02.05.2026 verstorben ist. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen hochgeschätzten Arzt und Standesvertreter, sondern auch einen Menschen, der viele von uns über Jahrzehnte fachlich und persönlich begleitet hat. Wolfgang Petricek absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Wien. Bereits in jungen Jahren zeigte sich sein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein im Engagement beim Österreichischen Roten Kreuz. Viele Jahre arbeitete er zudem als Notarzt im österreichischen Flugrettungsdienst. 1991 erlangte er den Facharzttitel für Anästhesiologie und Allgemeine Intensivmedizin am Universitätsklinikum AKH Wien, wurde 1994 zum Oberarzt ernannt und war in weiterer Folge mit der klinischen und administrativen Leitung verschiedener Bereiche betraut. Unter anderem war er maßgeblich am Aufbau und der Etablierung einer Intensivstation beteiligt. Seine wissenschaftlichen Arbeiten befassten sich unter anderem mit der zerebralen Protektion unter Anästhesie. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Erforschung der neuroprotektiven Eigenschaften von Propofol und Thiopental (Neuroanesthesia Research Laboratories der Mayo Clinic in Minnesota, USA). Weitere Forschungsfelder umfassten die anästhesiologische und intensivmedizinische Versorgung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma, das Hirnmonitoring sowie Anästhesie in der bildgebenden Diagnostik. In der späteren Phase seiner klinischen Laufbahn wirkte Wolfgang Petricek über 25 Jahre als Oberarzt der Anästhesieabteilung an der Privatklinik Döbling, wo er seine umfassende anästhesiologische Expertise in die Patientenversorgung einbrachte. Ergänzend widmete er sich der Schmerztherapie und Akupunktur. Unserer Fachgesellschaft war er über viele Jahre eng verbunden. Er engagierte sich zunächst als Sekretär und später als Vizepräsident und wurde für seine Verdienste mit dem Senator-Status ausgezeichnet. Wer mit Wolfgang Petricek zusammenarbeiten durfte, erinnert sich an einen Kollegen mit hoher fachlicher Kompetenz, feinem Humor und großer menschlicher Wärme. Er war jemand, der in belastenden Situationen Ruhe und Zuversicht vermittelte. Seinen Patientinnen und Patienten begegnete er mit jener Sorgfalt und Menschlichkeit, die das Wesen ärztlichen Handelns ausmachen; seinen Kolleginnen und Kollegen war er ein geschätzter und verlässlicher Weggefährte. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in Dankbarkeit und großer Wertschätzung in Erinnerung behalten. Gez. Univ.-Prof. Dr. Heinz Steltzer

Zum Thema Organspende

Zum Thema Organspende wurden von ÖBIG Transplant in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten umfassende TX Materialien erstellt. Die ÖGARI verweist auf diese Unterlagen – von Empfehlungen über Factsheets bis hin zu Leitfäden –, die wichtige Informationen zur Organspende und Transplantationsmedizin für medizinisches Personal bieten. Link:

Hinweis auf möglichen Zusammenhang zwischen Anästhesie und neurologischen Komplikationen bei mitochondrialer Prädisposition

Die European Society of Anaesthesiology and Intensive Care, die European Society of Paediatric Anaesthesia, die ERN EURO-NMD Mitochondrial Working Group sowie die E-MIT Society informieren: Mehrere Fallberichte deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Anästhesien und dem Auftreten neurologischer Komplikationen, einschließlich Schlaganfällen, bei Patientinnen und Patienten mit mitochondrial bedingter genetischer Prädisposition hin, insbesondere bei Trägerinnen und Trägern der homoplasmischen mtDNA-Variante m.11232T>C im MT-ND4-Gen. Diese Variante wurde bislang nahezu ausschließlich bei Personen mit venezolanischer Abstammung mütterlicherseits beschrieben. Vor einer Anästhesieexposition bestehen bei den betroffenen Personen in der Regel keine klinischen Anzeichen einer mitochondrialen Dysfunktion. Die derzeitige Evidenz ist jedoch begrenzt. Weitere Forschung ist notwendig, um das tatsächliche Risikopotenzial, die zugrunde liegenden Mechanismen sowie den Einfluss verschiedener Anästhetika genauer zu bestimmen. Weiterführende Informationen, insbesondere Empfehlungen zum präoperativen Vorgehen, finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Neue Empfehlungen zur Feststellung des Todes infolge eines IHA bei erhaltenem Kreislauf („Hirntoddiagnostik-Empfehlungen“)

Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, dass die neuen Empfehlungen zur Feststellung des Todes infolge eines irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (IHA) bei erhaltenem Kreislauf („Hirntoddiagnostik-Empfehlungen“) am 2. Juli 2025 einstimmig vom Obersten Sanitätsrat beschlossen wurden. Sie finden die Empfehlungen und das ab sofort gültige Protokoll auf der Website der GÖG unter Empfehlungen zur Todesfeststellung | Gesundheit Österreich GmbH. https://transplant.goeg.at/tx-materialien

Es braucht neue Wege, von der Reparaturmedizin zur Präventivmedizin

OGH Urteil - Rechtzeitigkeit einer Operationsaufklärung

Infokompakt - Flüssigkeitsmanagement

Bereiche der ÖGARI

Über alle Sektionen, Arbeitsgruppen, Plattformen und Foren finden
Sie hier wertvolle Informationen, sowie die Kontaktdaten der BereichsleiterInnen.

Kursangebote der ÖGARI

Neben den Facharztausbildungskurse als Prüfungsvorbereitung – Pflichtteil der Ausbildung im Sonderfach Anästhesiologie und Intensivmedizin - finden Sie hier weitere Kursangebote.

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